Frauengesundheit ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Mit einigen davon wird jetzt aufgeräumt: Das „Gesundheitslexikon für Frauen und Mädchen" ist ein umfassendes Nachschlagewerk für alle frauenspezifischen Gesundheitsthemen von der Pubertät über Verhütung, Kinderwunsch und Schwangerschaft bis zu den Wechseljahren, alles anschaulich und leicht verständlich präsentiert.
Von A bis Z werden medizinische Begriffe erklärt,Symptome und Ursachen von Krankheiten sowie neueste Untersuchungs-und Behandlungsmethoden beschrieben. Dazu gibt es eine Reihe vonSelbsttests. Wusstest du z.B., dass du dein Brustkrebsrisiko selbsttesten und beurteilen kannst, ob Hormonersatz im Wechsel fürdich eine Gefahr darstellt? Der Zeitpunkt deiner ersten Monatsblutungspielt hier ebenso eine Rolle wie Knochendichte und Alkoholkonsum.Nur ein Test, den Univ. Prof. Dr. Sepp Leodolter, Leiter der Abteilungfür Gynäkologie und Geburtshilfe am AKH Wien und Krone-GesundheitsjournalistinHannelore Mezei erklären
Verhütung und erste Liebe Wie bereite ich mich auf die erste Liebe vor? WelcheVerhütungsmethode kommt für mich in Frage? Dies sindfür Teenager wohl die wichtigsten Themen. "Als Verhütungeignet sich für die meisten Mädchen am besten die Anti-Baby-Pillekombiniert mit einem Kondom (zum Schutz vor Infektionen)", rätProf. Leodolter. "Welche Pille verordnet wird, hängt davonab, ob damit auch bestimmte Beschwerden beseitigt werden sollen.So gibt es eine Pille, die Regelschmerzen lindert, eine andere,die Akne zum Verschwinden bringt". Erwachsene Frauen finden einenVergleich aller Verhütungsmethoden mit Vor- und Nachteilen.
Kinderwunsch erfüllen Ab Mitte 20 steht bei den meisten Frauen der Kinderwunschim Vordergrund. Was aber tun, wenn es nicht klappt? Wie kann mandie Chance auf Empfängnis erhöhen? "Optimale Bedingungenfür die Befruchtung herrschen während des Konzeptionsoptimums",erläutert Prof. Leodolter. "Das ist ein bis zwei Tage vordem Eisprung der Frau bis kurz danach". Auch Rauchen kann schuldsein, wenn es mit dem Baby nicht klappt. In der Ernährungist auf vermehrte Zufuhr von Folsäure zu achten, die alsNahrungsergänzung schon zwei Monate vor Schwangerschaftsbeginneingenommen werden sollte. Frühzeitige Untersuchung auf Scheideninfektionenund deren Behandlung beugen einer Frühgeburt vor.
Ein ausführliches Kapitel ist der Schwangerschaft,den damit verbundenen Beschwerden, aber auch der Entwicklung desKindes gewidmet. So ist es heute möglich, Entwicklungsstörungenund Krankheiten des Fetus bereits im Mutterleib zu diagnostizierenund auch zu behandeln.
Ab der Lebensmitte sind Frauen mit Problemen wieKrebs, Wechselbeschwerden, Hormonersatz konfrontiert. Gewissebösartige Erkrankungen wie Brust- oder Gebärmutterhalskrebskönnen bei Früherkennung jedoch zu 100 Prozent geheiltwerden. Leider nehmen gerade unter den älteren Frauen nurwenige diese Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchungen wahr.
Isoflavone statt Hormonersatz Ein heißes Eisen ist die Hormonersatztherapie.Nach der Panik der letzten Monate steht nun fest: Wer von vornhereinein erhöhtes Risiko hat, sollte die Finger davon lassen,denn Hormone können das Wachstum von bestehenden Krebszellenanregen. Durch Hormonersatztherapie entsteht jedoch kein Krebs!!Starke Wechselbeschwerden können bei nicht krebsgefährdetenFrauen daher auch mit Hormonen behandelt werden.
Bei leichteren Beschwerden tun oft pflanzliche Hormone(Isoflavone) ihre Wirkung. Auch ist es möglich, die körpereigeneProduktion der Hormone durch bestimmte Maßnahmen anzuregen.
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