Unglaubliche Szenen spielten sich in der Salzburger Altstadt ab: Eine Frau verstieg sich am Mönchsberg – weil sie einen Biber vom Dach des Festspielhauses retten wollte! Die Feuerwehr rückte gemeinsam mit der Bergrettung aus und befreite die beiden.
Diese tragisch-komischen Szenen würde sich ein paar Meter weiter unten in der Hofstallgasse wegen ihrer Absurdität niemand zu inszenieren trauen. Denn sie würden auch ins Fabelreich passen. Wie die „Krone“ erfahren hat, hat sich folgendes Stück aber am Samstagabend in aller Realität abgespielt:
Die Feuerwehr musste um circa 20 Uhr mit der Bergrettung auf den Mönchsberg ausrücken. Eine offenbar tierliebe Frau war in Bergnot geraten. Sie kam weder vor noch zurück und musste gerettet werden. Ihr eigentliches Ziel: das Dach des Festspielhauses. Ihr Begehr: Einen dort gestrandeten Biber zu retten!
Die Route des neugierigen Nagers bleibt ein Rätsel
Wie es das am Wasser lebende Tier auf das Dach im Festspielbezirk verschlagen hat, ist bis heute unklar. „Das ist auch für uns ein großes Rätsel“, schmunzelt Florian Schubert, Branddirektor-Stellvertreter bei der Berufsfeuerwehr Salzburg. Selbst die Polizei tappt bei dieser Frage im Dunkeln.
Die gute Nachricht: Die Höhenrettung der Berufsfeuerwehr konnte das Tier retten und in die Tierklinik Anif bringen. Die gescheiterte Biber-Retterin wurde schon zuvor geborgen und von den Einsatzkräften unversehrt zur Clemens-Holzmeister-Stiege gebracht.
Von dort konnte sich die Frau selbst in Sicherheit bringen. Der neugierige Nager wurde nach einer gründlichen Untersuchung in der Tierklinik in den Zoo Salzburg gebracht. Dort blieb das Wildtier aber auch nicht lange, nach einem Kurzaufenthalt hat ihn das Team des Zoos wieder ausgewildert.
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