Trumps „venezolanisches Rezept“ als Muster für seinen Irankrieg ist krachend gescheitert. In Venezuela hatte Trump durch militärischen Druck einen Deal mit dem Regime gemacht: Ihr könnt unter meiner Aufsicht weiterregieren, aber ohne den bisherigen Chef.
Im Iran hingegen hat sich das Mullah-Regime eingeigelt, es reagiert einfach nicht. Seine Militärmacht ist zwar zerstört, aber die schiitische Ideologie hält das System wie ein Panzerkorsett zusammen.
Am iranischen Trotz prallt der große Dealmaker ab. Diesen hartnäckigen Widerstand hat er nicht erwartet. Die militärischen Erfolge böten ihm aber die Möglichkeit, jederzeit als selbst ernannter Sieger auszusteigen.
Als nachhaltiges Problem bleibt die Krise am Energiesektor. Der Anstieg der Preise am Weltmarkt schlägt auf die Konsumenten in den USA zurück – ein Albtraum für Trumps Wahlkampf acht Monate vor den Kongresswahlen.
Der Erdöl- und Flüssiggastransport über die Straße von Hormus muss rasch wiederhergestellt werden. Irans Kriegsmarine ist zerstört, aber es bleibt die Gefahr durch Kamikaze-Schnellboote und Minen. Deshalb sollen Tankschiffe von Kriegsschiffen begleitet werden. Dieser Schutz müsste zahlenmäßig massiv sein und würde am besten funktionieren, wenn sich die internationale Gemeinschaft zu einem gemeinsamen Eingreifen aufrafft – und die Versicherungen dort wieder die Risiken übernehmen.
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