Demnach sei weder mit Ex-Quelle-Vorstand Martin Lenz noch mit dem ehemaligen Investmentbanker Mike Lielacher ein Abschluss in Sicht.
Hackl hat nach eigenen Angaben die Hoffnung zwar noch nicht völlig aufgegeben, die Zukunft der Quelle bleibt aber weiterhin offen.
Für die Quelle-Belegschaft hat Hackl vorerst keine guten Nachrichten: "Es wird am Freitag keine Fortführung auf unbestimmte Zeit erfolgen, sodass die Dienstverhältnisse seitens der Dienstnehmer beendet werden können."
Neue Abwicklungs-Gesellschaft
Die Masseverwalter haben vergangenen Freitag die QDL Dienstleistungs-GmbH ins Leben gerufen. Sie sei eine "100-prozentige Tochter der Konkursmasse" und von Anfang an geplant gewesen, erklärte Hackl.
Aufgabe dieses "Vehikels" sei die Abwicklung der Insolvenz, dafür brauche man Personal. Die QDL soll daher kurzfristig hundert Mitarbeiter übernehmen, längerfristig nur 40. Einen genauen Zeitrahmen, wie lange die Gesellschaft aktiv sein wird, könne er nicht nennen, so Hackl.
Die QDL diene aber zugleich auch als "Vorhaltegesellschaft", sollte es doch noch zu einer Übernahme kommen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.