In Tirol ein Bordell errichten und betreiben zu dürfen, gleicht einem Spießrutenlauf. Als eines der wenigen Bundesländer in Österreich muss eine penible Bedarfserhebung durch die Polizei sowie ein Widmungsantrag "grünes Licht" für das älteste Gewerbe der Welt geben.
Doch so weit kam der "Puff-Papa" gar nicht: Ihm ging einfach das Geld für den Grundstückskauf aus. Der Grundbesitzer hatte das Warten satt und überließ einer Bau-Firma den Zuschlag.
Laut Bürgermeister Josef Pirchl will der Unternehmer aber noch nicht aufgeben. "Er sucht bereits ein neues Grundstück", verriet er der "Tiroler Krone".
Im Gemeinderat ist man nicht unglücklich. Himmelhoch gejauchzt hat man von Beginn an nicht. Doch bekanntlich jauchzen die Tiroler erst im anonymen, roten Schein der Etablissements.
von Matthias Holzmann, Tiroler Krone
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