Weil Klagenfurt Geld braucht, holt man es sich jetzt dort, wo es die meisten trifft: bei den Gebühren. "Wir liegen damit aber immer noch weit unter dem Durchschnitt", behauptet Bürgermeister Scheider. "Und es geht nicht anders."
Argumenten der Kaufleute, wonach man ein Umsatzminus befürchte, wenn Kunden wegen der neuen Parktarife ausbleiben, ist Scheider aber aufgeschlossen: "Wenn das so ist, habe ich ein Angebot an die Wirtschaft: Die Stadt verlängert die 20 Minuten Gratisparken auf 30 Minuten. Und die Kammer zahlt eine weitere halbe Stunde dazu."
Die Wirtschaft selbst ist aber im Kammerwahlkampf gespalten: RWF-Mann Herwig Druml ist mit "10+10 voll und ganz zufrieden", während Markus Malle vom Wirtschaftsbund vehement eine Gratisparkstunde zurückfordert. Wie weit die Unternehmer selbst mittun, ist also offen. Einige wenige offerieren bereits Parkscheine an gute Kunden; den meisten ist das aber zu teuer.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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