Erbschaftsmasche

Betrüger locken mit “großem Geld” von Verstorbenen

Kärnten
08.02.2010 10:15
Alte Methode, neue Verpackung: Wieder versuchen Internet-Betrüger ihre Opfer mit fingierten Erbschaften zu ködern. In ganz Österreich trudeln Faxe bei Privatpersonen ein, wonach nach einem angeblichen Todesfall "das große Geld" ins Haus stehen soll. Natürlich aber nur gegen eine angemessene Anzahlung...

"Höchst persönlich" übermittelt ein Vorstand der "Emirates Bank" per Internet-Telefonnetz (Skype) die fast unglaubliche Nachricht: Auf tragische Weise sei ein Verwandter bei einem Erdbeben in Indonesien verstorben – sein Vermögen wäre zu erben. Gegen eine "geringe Gebühr" würde ein in Dubai ansässiger Anwalt die Transaktion durchführen.

Tatsächlich flattert dann ein Schreiben des Juristen samt Bankdaten ins Haus. Doch: Wie auch die Millionen, existiert dieser Anwalt nicht. An der angeblichen Kanzlei-Adresse entdeckte die Polizei nur ein leerstehendes Büro...

Etliche Kärntner wurden auch per Fax über die angeblich lukrative Erbschaft verständigt. Der vermeintliche Tote hätte eine hohe Geldsumme hinterlassen. Man müsse nur Geld für die Gebühren auf ein Konto in England überweisen.

"Kärntner Krone"

Immer wieder versuchen Betrüger in Kärnten mit gefinkelten Tricks ihr Glück - mehr dazu in der Infobox!

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