Für Astronomen sind die neuen Erkenntnisse eine Überraschung. Die Aufnahmen zeigen einen Pluto, der um etwa 20 Prozent röter strahlt als in den vergangenen Jahrzehnten. "Es ist schon erstaunlich, wie schnell und in welchem Ausmaß die Veränderungen vor sich gehen", erklärte Marc Buie vom Southwest Research Institute in den USA. "Das ist noch nie dagewesen."
Heller Norden, dunkler Süden
Der Zwergplanet verändert den Astronomen zufolge seine Oberfläche stärker als andere Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Während auf den aktuellen Aufnahmen gefrorener Stickstoff den Norden heller erscheinen lässt, wirkt der Süden Plutos dunkler als gewöhnlich. Der rötliche Schimmer ändert aber nichts an der unwirtlichen Oberflächentemperatur von -233 Grad Celsius.
2006 zum Zwergplaneten degradiert
Pluto wurde 2006 von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) vom Planeten zum Zwergplaneten herabgestuft. Weiter entfernt und mit 2.360 Kilometer Durchmesser bedeutend kleiner als die anderen acht "traditionellen" Planeten, ist Pluto sogar kleiner als manche Monde.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.