Die AUA hatte in dem Gespräch ein Ausschreibungsverfahren für eine sogenannte PublicService Obligation (PSO) vorgeschlagen. Dabei würde sich die öffentliche Hand an der Verlustabdeckung beteiligen, im Gegenzug hätte die Fluglinie die Bedienung der Linie für einen längeren Zeitraum garantiert. Dies wurde vom Land aber abgelehnt.
Dörfler meinte in einer Aussendung dazu: "Ich freue mich, dass nach Wochen von Subventionsdiskussionen nun klargestellt ist, dass das Land Kärnten auch in Zukunft die AUA-Flüge nicht subventionieren wird."
80- statt 50-Sitzer-Maschine
Stattdessen hat das Land "Unterstützung" bei der Erstellung des neuen Konzeptes angeboten. Dieses Konzept sieht laut AUA vor, dass die Zahl der Flüge reduziert wird. Das heißt aber noch nicht automatisch, dass insgesamt weniger Sitzplätze angeboten werden, weil die Fluglinie ihre 50-Sitzer, die bisher Klagenfurt angeflogen haben, gegen Maschinen mit 80 Plätzen austauschen wird. Wie viele Flüge gestrichen werden, wollte man bei der AUA am Dienstag nicht sagen.
Laut Aussendung der AUA zeigen die Vertreter der Kärntner Wirtschaft großes Interesse an einer Beibehaltung des derzeitigen Linienangebotes. Es liege nun an den Vertretern des Landes Kärnten und der Kärntner Wirtschaft, eine gemeinsame Position zu finden. In Kraft treten soll das neue Konzept im Herbst dieses Jahres.
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