Misstrauische Linzerin

Falsche Mitarbeiter von Microsoft sind jetzt aktiv

Professionelle Internetbetrüger versuchten eine 53-jährige Linzerin auszutricksen. Sie gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und wollten auf dem Computer der Frau eine Fernwartungssoftware installieren. Die Linzerin wurde jedoch misstrauisch, besprach sich mit ihrem Bruder und tappte den Gaunern nicht in die Falle.

Die 53-Jährige hatte am Sonntag gegen 16 Uhr im Internet gesurft. Als sie ein Musikvideo herunterladen wollte, wurde sie plötzlich auf eine unbekannte Website umgeleitet. Dort erfolge die Aufforderung, eine Hotline anzurufen - angeblich, weil beim von ihr verwendeten Internet-Browser Edge ein Problem aufgetreten sei.

US-amerikanische Telefonnummer
Die Linzerin kontaktierte die Hotline und wurde mit einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter verbunden. Der Mann erklärte ihr, dass sie eine Fernwartungssoftware installieren soll, damit er Zugriff zum Computer habe und das Problem beseitigten könne. Damit hätte sie es den Betrügern aber leichtgemacht, Zugriffsmöglichkeiten auf sensible Daten wie Passwörter für ihr Online-Banking auszuspähen. Die Linzerin wurde misstrauisch, wollte sich noch mit ihrem Bruder beraten. Als um 18 Uhr jemand mit US-amerikanischer Nummer anrief, hob sie nicht mehr ab und erstattete Anzeige.

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner
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