39-mal zugeschlagen

“Automarder” narrt seit Wochen Klagenfurter Polizei

Kärnten
02.02.2010 12:25
Eingeschlagene Autoscheiben, fehlende Handtaschen und Bares: Ein "Automarder" narrt seit Wochen in Klagenfurt die Polizei. Mehr als 39 Autoeinbrüche wurden seit Dezember angezeigt. Die Tatorte sind dabei aufs Stadtgebiet verteilt. Erst am Wochenende schlug der Ganove in einer Tiefgarage in Fischl erneut zu.

Das Markenzeichen des "Automarders" ist, dass er immer nur die kleinen Dreiecksscheiben vermutlich mit einem Notfallshammer einschlägt. Wie zuletzt auch in einer Tiefgarage im Stadtteil Fischl.

Auf Bargeld und "Navis" abgesehen
Dabei erbeutete er aus einem Wagen eine Brieftasche mit 400 Euro Bargeld. Bei zwei weiteren Wagen zersplitterten die Scheiben nicht vollständig und der Unbekannte suchte das Weite. "Der Täter dürfte vermutlich aus dem Drogenmilieu kommen, weil er es lediglich auf Bargeld sowie 'Navis', die man leicht zu Geld machen kann, abgesehen hat", so ein Kripo-Ermittler: "Autoradios lässt der Täter unberührt."

Auch für Polizeichef Eugen Schluga sind die Serienautoeinbrüche ein Fall von "Beschaffungskriminalität".

von Hannes Wallner, "Kärtner Krone"
Symbolbild

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