Mit Fäusten und Schneestangen haben die geflüchteten Täter auf die zwei Opfer – einen 19-jährigen Rettungssanitäter aus Feffernitz und einen gleichaltrigen Präsenzdiener – auf dem Parkplatz vor einer Disco eingedroschen.
"Sie kennen oft keine Grenzen"
Die Verletzten haben ausgesagt, dass sie von vier Ausländern, vermutlich Tschetschenen, angegriffen worden waren. "Es ist eine Gruppe von rund 20 Personen, die uns Sorgen bereitet", berichtet ein Villacher Kriminalist. "Die jungen Männer sind zwischen 16 und 25 – und sie kennen oft keine Grenzen!"
"Sie tragen latente Gewalt mit sich"
Die Asylwerber seien oft an Schlägereien beteiligt. Schon ein Wort reiche, um sie in Rage zu versetzen. "Sie kommen aus einem Land, wo seit Jahrzehnten Bürgerkrieg herrscht. Und sie tragen diese latente Gewalt mit sich", weiß etwa der Flüchtlingsbeauftragte Gernot Steiner. "Es ist wirklich schwierig mit ihnen. Vermutlich wird es erst in der nächsten Generation besser werden."
Der umstrittene Hardliner Steiner kann das mit Zahlen belegen: In ganz Kärnten beträgt der Ausländeranteil keine 3,8 Prozent. Nur in Klagenfurt liegt er bei 6,7 Prozent; in Villach ist er mit etwas über acht Prozent am höchsten. Und genau dort häufen sich auch die Probleme.
Rund ums Parkhotel ist ein Tschetschenen-Viertel entstanden. Seit eine beliebte Bar dort zugesperrt hat, verlegt sich der Rummel in Richtung Maria Gail.
von Hannes Wallner und Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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