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Ende der Festspiele kostet dem Land noch eine Million €

Kärnten
30.01.2010 13:51
Das Ende der Festspiele auf der Seebühne kommt dem Land Kärnten sehr teuer! Bis 2013 müssen die Ratenzahlungen der Stadt geschluckt werden. Und da ist immerhin noch eine Million Euro offen. Dennoch hat das Land mit der Beendigung der Musical-Ära die "günstige" Variante gewählt. Eine weitere Bespielung der Seebühne hätte in den kommenden Jahren rund sieben Millionen Euro gekostet.

Den stolzen Betrag von 3,9 Millionen Euro hat die vom Land versenkte Seebühne am Metnitzstrand gekostet – noch ohne irgendwelche Inszenierungen, also die reine "Hardware". Zwei Drittel dieser Leasingkosten sind abgezahlt, eine Million Euro ist allerdings noch offen.

Zwar gilt für 2010 noch die Aufteilung zwischen Stadt Klagenfurt (zahlt die Raten) und Land Kärnten (zahlt die Zinsen), für 2011 und 2012 muss allerdings das finanzmarode Kärnten dem ebenfalls beinahe bankrotten Klagenfurt die Ratenzahlungen abnehmen. Das bestätigt Landeshauptmann Gerhard Dörfler im "Krone"-Gespräch: "Wir zahlen in diesen zwei Jahren Raten und Zinsen und dann gehört die Seebühne den Kärntner Messen."

Dort sind Geschäftsführer Erich Hallegger und sein Team für die Vermietung der Seebühne an Private zuständig. Der Tagestarif ist günstig: etwa 4.000 Euro.

von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone" 

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