"Unsere Spezialisten sind gerade dabei, die bisher zusammengetragenen Schuhabdrücke von den einzelnen Tatorten samt Informationen dazu in das neue System einzugeben“, verrät Kripo-Oberst Christian Martinz: "Mit dem neuen System können österreichweit per Tastendruck sämtliche gesammelten Schuhsohlenabdrücke automatisch verglichen werden und wir damit Täter unter Umständen auch mit anderen Straftaten in Verbindung bringen."
Schuhspuren oft ausschlaggebend
Notwendig wurde die Entwicklung von "SchuVT" (Schuhvergleichs-Technologie), weil Schuhspuren laut den Kripo-Profis immer öfters bei der Aufklärung ganzer Einbruchsserien ausschlaggebend waren. Verständlich, denn jeder Täter muss mindestens die letzten Meter zu einem Tatort zu Fuß zurücklegen.
Außerdem hilft den Ermittlern, dass die Kriminellen einen so hohen "Arbeitsdruck" haben, dass sie keine Zeit haben, zwischen den Tatorten die Schuhe zu wechseln. Entwickelt wurde "SchuVT" in Eigeninitiative eines Tiroler Kripo-Ermittlers mit einer Softwarefirma.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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