Viertelfinal-Einzug

Historischer Erfolg für Wels in Champions League

Tischtennis-Wels erreichte mit dem 3:2-Sieg Donnerstag gegen La Romagne aus Frankreich erstmals das Viertelfinale der Champions League. Nach der Top-Leistung von Park und Co. wurde sogar auf dem Tisch gefeiert

Die Spieler rund um Korea-Legionär Ganghyeon Park und Trainer David Huber tanzten und jubelten auf dem Tisch, als auch noch Wels-Boss Bernhard Humer den Sprung wagte – aus dem Stand wohlgemerkt. „Ich musst da einfach rauf“, sagt ein sichtlich stolzer Humer. Denn auf jenem Tisch, auf dem kurz nach 21 Uhr am Donnerstag so ausgelassen gefeiert wurde, hatten die Walter-Mannen zuvor einen historischen Erfolg errungen.

Einzigartiger Erfolg
Im entscheidenden Duell ums Viertelfinale der Champions League besiegte Wels den französischen Klub La Romagne 3:2, wobei Park – dessen Vertrag verlängert werden soll – mit zwei 3:0-Siegen wieder einmal zum Matchwinner avancierte. „Das ist einfach großartig“, so Humer. Nachsatz: „Klar kann man es nicht mit anderen Sportarten vergleichen, in denen es um Millionen geht. Für uns und die Stadt Wels ist es aber ein einzigartiger Erfolg!“

Frühstück fiel flach
Ein Satz, der irgendwie den Stellenwert des Tischtennis bzw. der „Königsliga“ widerspiegelt. Zumal es für den Viertelfinaleinzug nur rund 2000 Euro gibt. Was aber in der Messestadt der Feierlaune keinen Abbruch tat. Bis in die Morgenstunden war man unterwegs. „Das Frühstück ist dann ausgefallen“, grinst Humer. Der sich bei der Dienstag stattfindenden Viertelfinal-Auslosung den deutschen Rekordmeister Düsseldorf wünscht. Weil dort mit Timo Boll ein absoluter Zuschauermagnet spielt.

Daniel Lemberger
Daniel Lemberger

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