Zur Kreditbesicherung:

Banken wollen jetzt Zugriff auf Aktien der Linz AG

Möglicherweise brisante Folgewirkungen hat nun der Verkauf der Linz AG an die städtische Unternehmensholding (UGL) um 348,6 Millionen €. Denn für eine Teilfinanzierung des Kaufpreises, 200 Millionen €, wollen Banken nun Zugriffsrechte auf die Linz-AG-Aktien.

348,6 Million € muss die UGL für die Linz AG an die Stadt sukzessive abliefern, was deren Budget bis zum Wahljahr 2021 stabilisiert. Zur Absicherung dieser Forderung wurden die 50.000 Linz-AG-Aktien von der UGL an die Stadt verpfändet. Nun finanzieren drei Banken 200 der 348,6 Millionen €, wollen dafür aber Sicherheiten.

Vorrang für Kreditgeber
Zwar ließen sie sich eine Weiterverpfändung der 50.000 Linz-AG-Aktien an sie ausreden, zum Ausgleich wollen die Bankenaber, dass die Stadt in ihren Forderungen an die UGL ihnen nachrangig gestellt wird. Falls also „etwas passiert“, haben die Banken hinsichtlich der Verwertung der Linz-AG-Aktien Vorrang vor der Stadt selbst.

148,6 Millionen € fehlen noch
Offen bleibt, wer die restlichen 148,6 Millionen € finanziert. Kann sein, dass die Linz AG das sogarselbst übernehmen muss.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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