Zusammenrücken heißt es am 4. März 2010 in der 50-Quadratmeter-Wohnung des Angeklagten. "Es hat mehrere Versuche gegeben, im Landesgericht Eisenstadt zu verhandeln. Doch der Beschuldigte war jedes Mal aus gesundheitlichen Gründen verhindert", schildert Strafrichter Karl Mitterhöfer der "Krone".
Seinem Prozess wegen gefährlicher Drohung entgeht der Mann dennoch nicht. Mitterhöfer ordnete jetzt kurzerhand eine Verhandlung beim Angeklagten zu Hause an.
Richter samt Entourage im Wohnzimmer
Wie üblich auch hier mit dabei: Richter, Staatsanwalt, Verteidiger, Schriftführer und Zeugen. Zur gängigen Praxis soll der "Hausbesuch" aber nicht werden. "Ein Einzelfall", betont der Rat.
Von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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