Wenn Kranz zum Gespräch bittet, glaubt man, es gäbe schon eine erste Verhaftung in der Hypoaffäre. "Davon sind wir aber noch weit entfernt", bekräftigt Kärntens Chefankläger. Erst müssen Tonnen an beschlagnahmten Daten ausgewertet werden.
Mit den Justizbehörden in anderen Ländern wird schließlich abgeklärt, wie weit denn die Zusammenarbeit geht. Mit den Bayern klappt es gut, auch Liechtenstein signalisiert Aufklärungsbereitschaft – wie sich aber Kroatien verhält, ist unklar.
"Suchen Stecknadel im Heuhafen"
Immerhin wird dort wegen Amtsmissbrauchs und Mafiageschäften ermittelt, in die auch die Kärntner Hypo involviert gewesen sein soll. Kranz: "Wir stehen erst am Anfang – und suchen eine Stecknadel im Heuhaufen." Ein Heuhaufen, in dem viele Milliarden liegen.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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