In St. Georgen:

Nach dem Sex-Überfall wacht Mutter am Spitalsbett

Nur 500 Meter von Zuhause entfernt, wurde am Wochenende eine 17-Jährige in St. Georgen/Attergau Opfer eines Sexstrolchs. Der Betrunkene versuchte das Mädchen auf offener Straße zu vergewaltigen, verletzte es schwer. Passanten gingen dazwischen, überwältigten den Täter. Die Opferfamilie ist geschockt.

Die Polizei konnte die 17-Jährige bisher nur kurz befragen. Das verletzte Mädchen muss noch immer stationär im Spital betreut werden. „Sie schaut furchtbar aus. Ihre linke Gesichtshälfte ist geschwollen, die Lippen sind aufgeplatzt und am Hinterkopf hat sie eine große Beule“, sagt ihr Vater im „Krone“-Gespräch. Seine Frau wacht seit Sonntag Tag und Nacht im Klinikum Vöcklabruck beim Kind.

Opfer in schlechter Verfassung
Der 17-Jährigen geht es nach dem brutalen Übergriff, bei dem sie der Täter mit der Faust zu Boden geprügelt und bewusstlos gewürgt haben soll, derzeit auch psychisch nicht gut. Wie berichtet, hatten Passanten den Sexstrolch überwältigt und sich um das halbnackte Opfer gekümmert. „Sie hat den Schock ihres Lebens erlitten“, befürchtet der Vater.

Eltern und Geschwister unter Schock
Doch auch den Eltern und vier Geschwistern hat der Sexüberfall enorm zugesetzt. „Für uns alle ist das sehr belastend, wir hoffen, dass es ihr bald wieder besser geht“, sagt ihr ältester Bruder.

Verdächtiger wurde zuvor aus Bar geworfen
Der aus Gampern stammende Verdächtige (17) soll zuvor im selben Lokal  - der Bar Key West - wie das Opfer gewesen sein. Dort war er bereits unangenehm aufgefallen. „Unser Türsteher hat ihn vor die Tür gesetzt“, bestätigt Geschäftsführer Christian Hochrathner. Ob die 17-Jährige am Heimweg zufällig auf ihren betrunkenen Peiniger (1,8 Promille) traf, oder er sie gezielt für seine Sexattacke ausgewählt hat, ist unklar.

U-Haft verhängt
„Er behauptet, sich an nichts erinnern zu können“, sagt Christian Hubmer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels. Am Dienstag wurde über den Österreicher mit Migrationshintergrund die U-Haft verhängt. Er war wegen einer Prügelei bereits aktenkundig.

Jürgen Pachner/Kronen Zeitung

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