21.11.2018 06:00 |

Geschlechtskrankheiten

Sorgloser Sex mit Folgen

Herr und Frau Österreicher werden nachlässiger: Die Zahl der sexuell übertragbaren Krankheiten steigt, ebenso nehmen Resistenzen - etwa des Tripper-Erregers - auf Antibiotika zu.

Bereits seit längerem warnen Mediziner davor, dass Gonokokken (Tripper-Erreger) zunehmend resistent gegenüber Antibiotika-Therapien werden.  Es bedarf dringend neuer Medikamente, wie Experten auf einer Pressekonferenz in Innsbruck betonten. Mindestens genau so wichtig: Mehr Vorsorge-Bewusstsein, um sich gar nicht erst anzustecken, wie  Dr. Mario Sarcletti, Leiter der Spezialambulanz für HIV und Geschlechtskrankheiten von der Universitätsklinik Innsbruck daher fordert.  Oft verlaufen Tripper und andere Geschlechtskrankheiten ohne oder mit nur geringen Beschwerden. Frühe Diagnose und Behandlung sind aber wichtig. Viele Frauen gehen jährlich zum Gynäkologen. Für Männer wären fachärztliche Präventions-Checks ebenso notwendig, um früh bei ersten Anzeichen eingreifen zu können

Erfreuliches zum Thema HIV-Infektion: „Mit oft nur einer Tablette täglich können die Betroffenen ein normales Leben mit fast normaler Lebenserwartung führen“, erklärt Mario Sarcletti. „Erfolgreich behandelte Menschen sind auch nicht mehr sexuell ansteckend.“

Eva Rohrer, Kronenzeitung

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