So, 17. Februar 2019
15.11.2018 07:26

Täter verurteilt

Spittaler Wettcafé mit Spielzeugpistole überfallen

Ausgerechnet in der Nacht auf den Heiligen Abend hat ein Albaner im Vorjahr ein Wettcafé in Spittal überfallen. Die junge Angestellte ist heute noch verschreckt, wenn sie an die Tat denkt - schließlich hatte der Räuber eine Waffe. Dass es eine Spielzeugpistole war, stellte sich erst später heraus. Am Mittwoch wurde er verurteilt.

Der Albaner selbst nennt Spielsucht als Motiv für den Raub. Er habe Geld gebraucht, war verzweifelt. Also ging er in ein Wettlokal in Spittal, bedrohte die 25-jährige Kellnerin und zwang sie, die Kassenladen zu öffnen, ehe er sie durch den Notausgang aus dem Café drängte und mit der Tageslosung von 5000 Euro flüchten konnte. Die geschockte junge Frau alarmierte kurz darauf die Polizei, eine erste Fahndung nach dem „Weihnachts-Räuber“ verlief allerdings negativ.

Doch dann konnten die Ermittler der Polizeiinspektion Spittal sowie der Raubgruppe des Landeskriminalamtes einen Verdächtigen ausforschen. Die Spuren reichten aus, um einen europäischen Haftbefehl zu erwirken. Und in Mazedonien ging der Mann den Fahndern auch ins Netz.

Beim Prozess vor Richterin Michaela Sanin zeigte er sich geständig. Zufrieden konnten die Ermittler zur Kenntnis nehmen, dass sich ihre Arbeit ausgezahlt hat - und auch vom Gericht gelobt wurde. Die Strafe für den Räuber wurde mit dreieinhalb Jahren Gefängnis ausgemessen; er nahm an.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann

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