20.000 Euro Schaden

„Tatort“ Bauernhof: Mit Traktor das Weite gesucht

Niederösterreich
14.11.2018 09:01
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Serie von Einbrüchen in Bauernhöfe entlang der tschechischen Grenze geht weiter. Nun wurde ein Landwirt in Reinberg-Litschau im Bezirk Gmünd Opfer der dreisten Bande. Offenbar mitten in der Nacht machten sich die Täter an einem Holzschuppen zu schaffen. Die tonnenschwere Beute: ein 20.000 Euro teurer Traktor.

„Dass den Coup niemand bemerkt hat, grenzt an ein Wunder“, sagt ein Fahnder kopfschüttelnd. Denn nach dem Einbruch in den Schuppen tuckerten die Kriminellen einfach mit der Zugmaschine Baujahr 1989 auf und davon. In welcher Nacht die Bande genau zugeschlagen hat, lässt sich leider nicht rekonstruieren. „Der Landwirt war eine Woche nicht in der Holzhütte gewesen“, heißt es. Daher können die Ermittler auch nicht sagen, ob es sich bei dem Diebstahl um dieselben Verdächtigen handelt, die im 20 Kilometer entfernten Schrems nachts ein Kinderfahrrad aus einem Garten gestohlen hatten.

Ebenfalls mit einem erbeuteteten Rad unterwegs war jener Serien-Einbrecher gewesen, den Polizisten außer Dienst in Großhaselbach im Bezirk Zwettl gestellt hatten - die „Krone“ berichtete. Das grau-schwarze KTM-Bike, Modell Life Action, konnte bislang keinem Besitzer zugeordnet werden.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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