Di, 19. Februar 2019
13.11.2018 13:21

Ab 2019

Tiroler Peter Assmann neuer Chef der Landesmuseen

Der gebürtige Tiroler Peter Assmann wird neuer Geschäftsführer der Tiroler Landesmuseen. Dies gaben die beiden Gesellschafter, das Land Tirol und der Verein Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, am Dienstag bekannt. Er tritt seine Funktion mit 1. November 2019 an, wird aber bereits ab Jahresbeginn in alle wesentlichen Entscheidungen eingebunden sein, hieß es.

„Peter Assmann ist ein anerkannter Museumsexperte und Kulturmanager, der über ein hervorragendes Netzwerk im In- und Ausland verfügt“, meinten Kulturlandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) und Barbara Psenner, Obfrau des Vereins Tiroler Landesmuseum, zur Bestellung Assmanns. Der Tiroler hatte sich am Montag in einem Hearing der fünf Bestqualifizierten durchgesetzt. Insgesamt hatten sich 19 Personen für die Position beworben.

„Ich freue mich nach Jahren im Ausland auf die Rückkehr nach Tirol“, sagte Assmann. Insbesondere die Neuaufstellung des Ferdinandeums sei eine spannende Herausforderung, der er sich mit vollem Engagement stellen wolle. „Die Tiroler Landesmuseen mit ihren reichhaltigen Sammlungen haben enormes Potenzial, das ich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Entfaltung bringen möchte“, so der neue Geschäftsführer.

Assmann wurde 1963 in Zams geboren. Er hat sein Studium der Kunstgeschichte mit dem Doktorat abgeschlossen sowie ein Lehramtsstudium in Deutsch und Geschichte an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck absolviert. Von 2000 bis 2013 war Assmann Direktor der Oberösterreichischen Landesmuseen. Derzeit ist er als Direktor des Palazzo Ducale in Mantua tätig.

Ursprünglich hatten die Gesellschafter angekündigt, den Vertrag des amtierenden Direktors bzw. Geschäftsführers, Wolfgang Meighörner, verlängern zu wollen. Im Mai wurde schließlich verlautbart, dass für die Landesmuseen für das Jubiläumsjahr 2023 eine Doppelgeschäftsführung angestrebt wird. Kurz darauf hatte sich Meighörner kritisch dazu geäußert. Wenige Tage später hieß es dann, dass der Vertrag des Direktors nun doch nicht verlängert wird. Als Grund dafür nannte Palfrader ein „geschädigtes Vertrauensverhältnis“.

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