Prozess in Innsbruck

Arge Brutalität bei Prügelei unter Damen

Tirol
10.11.2018 14:29

Wenn es am Landesgericht um eine Schlägerei und schwere Körperverletzung geht, sind meist testosterongeladene Männer die Hauptdarsteller. Ein Prozess zeigte nun, dass sich auch Frauen mehr als nur „in die Haare“ kriegen können.

Der Streit schwelte schon länger und eskalierte, als die kroatische Erstangeklagte (52) ihre ebenfalls angeklagte einheimische Kontrahentin (47) und deren Familie als „Ratten“ bezeichnete und auf sie losging. Blitzschnell rissen sich die Damen in Innsbruck gegenseitig an den Haaren und fügten sich blutige Kratzer zu.

„Man muss sich nicht grün und blau schlagen lassen“
Die Innsbruckerin erlitt zudem einen Kapselriss am Finger, bei der Kroatin brach ein Zahn ab. „Man muss sich nicht grün und blau schlagen lassen“, sah der Verteidiger der 47-Jährigen reine Notwehr. Tatsächlich wurde die Einheimische freigesprochen, ihre Gegnerin muss 2400 Euro Geldstrafe zahlen - noch nicht rechtskräftig.

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