In Saggen ist ein Kampf entbrannt: Die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft als (Teil-)Eigentümer will den Altbestand aufstocken und zusätzliche Wohnungen schaffen. Um die notwendige Stellplätze zu erhalten, müsste der Innenhof unterkellert werden - ein Verschwinden der "grünen Lunge" mit altem Baumbestand wäre unausweichliche Folge.
Oder auch nicht: Denn es liegt ein Vorschlag auf dem Tisch, die Garage zu verkleinern, damit ein großer Baum stehen bleiben kann. GR Franz Eberharter von der Fraktion "Für Innsbruck" könnte damit leben: "Die Wohnbaugesellschaft ist den Anrainern schon sehr entgegen gekommen", sagt er. Theoretisch wäre es möglich, dass die Gesellschaft (Anm. EBG) den Bau auch ohne Zustimmung der Anrainer durchzieht.
Kritisch bzw. ablehnend die Haltung von SPÖ und Grünen. Walter Peer (SP) regte weitere Gespräche mit allen Eigentümern bezüglich einer "großen Lösung" an. Bauausschuss-Obmann Martin Krulis (VP) wurde beaufragt, weitere Gespräche zu führen: "Es geht auch darum, eine Vorgangsweise für künftige Fälle zu finden."
von Philipp Neuner, Tiroler Krone
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