03.11.2018 07:47 |

Drama in Florida

Schüsse in Yoga-Studio: Mindestens drei Tote

Ein bewaffneter Mann hat am Freitag in einem Yogastudio im US-Bundesstaat Florida zwei Frauen erschossen und sich danach selbst getötet. Darüber hinaus habe er vier weitere Menschen angeschossen und eine Person mit seiner Pistole geschlagen, sagte der Polizeichef von Tallahassee, Michael DeLeo.

Die fünf Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, drei von ihnen seien bereits wieder entlassen worden. Der Zustand der beiden anderen sei stabil. Die beiden getöteten Frauen seien 21 und 61 Jahre alt gewesen. Der mutmaßliche Schütze sei 40 Jahr alt gewesen.

Etliche Polizei- und Ambulanzwagen waren am frühen Freitagabend (Ortszeit) vor Ort. Eine grosse Kreuzung in der Nähe wurde gesperrt, die Geschäfte im Einkaufszentrum wurden abgeriegelt.

Mehrere Menschen setzten sich zur Wehr
Polizeichef DeLeo sagte, es gebe Hinweise, dass einige Menschen in dem Studio gekämpft und versucht hätten, nicht nur sich, sondern auch andere zu retten. Dies sei ein Beleg für ihren Mut. Alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt habe und für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe, sagte DeLeo.

Polizei sucht nach Zeugen
Der mutmaßliche Schütze wurde mittlerweile als der 40-jähriger Scott Paul Beierle identifiziert. Der Veteran arbeitete laut Medienberichten im Logistikbereich der US Army. Alles deute darauf hin, dass der Schütze als Einzeltäter handelte, sagte DeLeo. Es seien 40 Zeugen befragt worden. Über die Hintergründe der Tat könne er aber noch nichts sagen.

Bei dem Studio in der Hauptstadt Floridas handelt es sich um ein sogenanntes Hot-Yoga-Studio, in dem Übungen bei hohen Temperaturen absolviert werden.

Bürgermeister kündigt rasche Rückkehr an
Der Bürgermeister von Floridas Hauptstadt Tallahassee, Andrew Gillum, kündigte die rasche Rückkehr in seine Stadt an. Gillum befindet sich derzeit im Endspurt zum Wahlkampf - er will am Dienstag zum ersten schwarzen Gouverneur von Florida gewählt werden. Am Freitag hielt er sich bei einer Wahlkampfveranstaltung der Demokratischen Partei in Miami auf, bei der auch Ex-Präsident Barack Obama eine Rede hielt.

 krone.at
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