Nintendo braucht ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft, um seine Jahresziele noch erreichen zu können. Im vergangenen Quartal wurde der japanische Spielehersteller mangels neuer attraktiver Games für seine Switch-Konsole gebremst. Umsatz und operatives Ergebnis lagen unter den Erwartungen.
Im vergangenen Quartal legte der Umsatz leicht auf knapp 221 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Euro) zu, wie Nintendo am Dienstag mitteilte. Der Gewinn wuchs um 12,3 Prozent auf fast 34 Milliarden Yen.
Die Japaner verkauften in dem Ende September abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal rund 3,2 Millionen Switch-Konsolen und stehen damit zur Hälfte des Geschäftsjahres bei 5,07 Millionen abgesetzten Geräten. Das Ziel, in den zwölf Monaten bis Ende März 2019 rund 20 Millionen Switch-Konsolen zu verkaufen, behielt Nintendo aber bei.
Ein positives Zeichen für das Nintendo-Geschäft war, dass im ersten Geschäftshalbjahr gut 42 Millionen Spiele verkauft wurden, 90 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Demnächst kommen mit den beiden „Pokémon“-Spielen „Let‘s Go, Pikachu!“ und „Let‘s Go, Evoli!“ sowie „Super Smash Bros. Ultimate“ zwei potenzielle Hits für die Switch auf den Markt.
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