21.10.2018 19:00 |

Bilanz

Alpenverein: Rekord, aber auch einige Sorgen

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung wartete der Österreichische Alpenverein mit Hauptsitz in Innsbruck mit einem neuen Rekord auf! Mit 545.000 Mitgliedern wurden im Vorjahr so viele Mitglieder verzeichnet wie noch nie zuvor. Es gibt aber auch Herausforderungen!

Allein im vergangenen Jahr konnte der ÖAV mit seinen 197 Sektionen an die 23.500 Menschen für eine Neu-Mitgliedschaft begeistern. Besonders erfreulich sei der kontinuierlich steigende Frauenanteil - dieser beträgt mittlerweile 44 Prozent.

Respektvoller Umgang mit Natur
„Als größter alpiner Verein und größte Jugendorganisation Österreichs tragen wir natürlich hohe Verantwortung, diese steigt mit jedem einzelnen Mitglied“, betonte ÖAV-Präsident Andreas Ermacora. „Als Alpenverein ist es uns ein Anliegen, dass sich diese auch mit unseren Werten, wie dem respektvollen Umgang mit der Natur, identifizieren.“ Neben Tirol seien die meisten Mitglieder in Wien zu finden. „Wir beobachten, dass sich in den Großstädten immer mehr Menschen für unsere Angebote interessieren“, so Vize-Chef Wolfgang Schnabl.

Seilbahnpläne in der Kritik
Einmal mehr warnt der ÖAV vor der Neuauflage des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms, das „jenen Erschließungsplänen, die noch in den Schubladen liegen, nun endgültig Tür und Tor öffnen würde.“ Große Herausforderungen sehe man künftig auch im Erhalt des Wegenetzes - Stichwort: Klimawandel. Als Erfolgsprojekt wurde indes etwa die Kletter-WM in Innsbruck bezeichnet - der ÖAV fungierte damals als Mitveranstalter.

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