Extreme Kältewelle

Mindestens 100 Menschen in Indien erfroren

Ausland
04.01.2010 11:05
Eine Kältewelle hat in Indien mindestens 100 Menschenleben gefordert. Betroffen sind vor allem Obdachlose in den nördlichen und östlichen Regionen des Landes einschließlich der Hauptstadt Neu Delhi, wie Medien am Montag berichteten. Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt. Nach Vorhersagen der Meteorologen soll die Kälte auch in den nächsten Tagen andauern.

Für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgte zugleich starker Nebel. Im Norden Indiens gab es am Sonntag rund 100 Flugverspätungen. Auch der Bahnverkehr war gestört. 

Enttäuscht wurden Touristen, die den Taj Mahal in Agra besuchten. Das weltberühmte weiße Marmormausoleum aus dem 17. Jahrhundert war zum Jahresbeginn in dichten Nebel gehüllt.

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