Alpinunfall:

Schwer verletzte Frau mit 50-Meter-Tau geborgen

Mit zwei gebrochenen Unterschenkelknochen musste eine Bergwanderin (66) nach einem Absturz auf gefährlichen Terrain im Reichraminger Hintergebirge auf Rettung warten. Ihr Ehemann hatte keinen Handyempfang und war gezwungen, zurück zu marschieren, bis er endlich Hilfe herbeirufen konnte.

Eine 66-jährige Wienerin und ihr Ehemann (59) waren am Donnerstag im Reichraminger Hintergebirge von der Anlaufalm talwärts über den Hochschlachtsteig gewandert. Auf etwa 700 Meter Seehöhe rutschte die Frau plötzlich vom Steig ab und brach sich dabei beide Unterschenkelknochen des rechten Beins. Der Gatte kam ihr sofort Hilfe. Er richtete das Bein ein, lagerte die Frau und eilte in Richtung Ausgangsort zurück, bis er Handyempfang hatte. Dann setzte er einen Notruf ab.

Absturzgefährdetes Gelände
Der Rettungshubschrauber Christopherus 15, die Bergrettung Steyr/Losenstein und Polizisten der Alpinen Einsatzgruppe wurden zum Einsatzort geschickt. Bergretter versorgten die Verletzte in dem steilen, absturzgefährdeten Gelände und brachten sie zu einer Stelle, von wo aus die Helikopter-Crew eine Bergung mit einem 50-Meter-Tau durchführen konnte. Nach einer Zwischenlandung und notärztlicher Versorgung wurde die 66-Jährige ins Krankenhaus Waidhofen/Ybbs geflogen.

Von
Jürgen Pachner
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Sonntag, 05. Dezember 2021
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