Wunschzettel

Das wünschen sich Kärntens Politiker für das Jahr 2010

Kärnten
24.12.2009 21:50
Die Weihnachtskerzen sind erloschen, alle Gaben verteilt – ob das Christkindl auch alle Wünsche erfüllt hat? War es großzügig zu unseren Landespolitikern, dann müsste im kommenden Jahr eigentlich alles besser werden. Denn ein Wunsch für 2010 ist Vertretern aller Parteien gemeinsam: Zusammenarbeit zum Wohle des Landes.

„Uns allen Gesundheit und dass Kärnten, das zur Zeit in einer schwierigen Situation ist, zusammenrückt“, formuliert Landeschef Gerhard Dörfler seine Hoffnungen für das nächste Jahr. Da ist er nicht weit entfernt von seinem Koalitionspartner Josef Martinz, der auf „eine Abkühlphase hofft, damit wir von der derzeitigen aufgeheizten und aufgehetzten Stimmung wieder wegkommen.“ Ähnlich denkt Dörfler: „Mehr Unaufgeregtheit und weniger Parteipolitik.“

Positiver Dialog
Martinz wünscht sich auch einen „positiven Dialog in Kärnten für Kärnten“ und ganz schlicht „mehr Einsicht in den Stuben der Kollegen.“ Die dürften zwar nicht überzeugt sein, dass die ÖVP staatstragender agiert als sie, doch derzeit ist wenn möglich nach Neuwahlen“, ist die Hoffnung von SPÖ-Obmann Reinhart Rohr für 2010. Kommt es dazu nicht, setzt Rohr auf „einen Schulterschluss abseits der bestehenden Regierungs- Koalition. Das Land braucht wieder Politiker mit Charakter und Handschlagqualität, welche die Zukunft nicht beliebig verschulden.“

Schulterschluss
„Klar und eindeutig eine neue Politik in Kärnten, wenn möglich nach Neuwahlen“, ist die Hoffnung von SPÖ-Obmann Reinhart Rohr für 2010. Kommt es dazu nicht, setzt Rohr auf „einen Schulterschluss abseits der bestehenden Regierungs-Koalition. Das Land braucht wieder Politiker mit Charakter und Handschlagqualität, welche die Zukunft nicht beliebig verschulden.“

Gesundheit und Zeit
Privat eint die vier Politiker der Wunsch nach Gesundheit, der eigenen und der Lieben zu Hause. Martinz: „Das ist doch das Wichtigste.“ „Nicht so viel Stress und mehr Freude an der Politik“, fügt Holub noch hinzu.

Für Dörfler ist Zeit für die Familie das schönste Geschenk, das er sich selbst über Weihnachten macht: „Zwei, drei Tage ohne Telefon und Uhr verbringen.“ In diesem Sinne wünschen auch wir: Frohe und geruhsame Weihnachten!

von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"

 

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