Welt-Alzheimertag

Caritas: Demenz-Angehörige brauchen Unterstützung

Kärnten
18.09.2018 10:29

Etwa 130.000 Österreicherinnen und Österreicher sind dement, allein Kärnten sind es rund 10.000. Bis 2050 dürfte sich die Zahl der Patienten verdoppeln. Die meisten Demenz-Kranken werden von Angehörigen betreut. Für sie fordert die Caritas mehr Unterstützung.

„Für Angehörige ist es eine schwere Belastungssituation, Demenz-Kranke zu Hause zu betreuen. Diese Aufgabe kann überfordern und mitunter zu sozialem Rückzug und zu Isolation führen“, so Caritas-Präsident Michael Landau. Bewusstseinsbildung, Enttabuisierung und Kompetenzstärkung seien nun notwendig.. Ein konkreter Maßnahmenplan und ein gesichertes Budget seien unabdingbar.  Bundesländer, Sozialversicherungen, Ämter, Verwaltungen,, Polizei, Wirtschaft und alle im Gesundheits- und Pflegebereich müssten an einem Strang ziehen. „Die Gesellschaft sollte demenzfreundlicher werden“, so Landau. Mit Informationsveranstaltungen und Betreuungsangeboten sollen Berührungsängste abgebaut und Angehörige untersützt werden.

Rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September sind einige Aktionen geplant. Die Caritas Kärnten lädt beispielsweise ins „Cafe Zeitreise“ auf den Neuen Platz, wo von 10 bis 15 Uhr das breit gefächerte Angebot in der Pflege und das Tabuthema Demenz im Mittelpunkt stehen.

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