Einfach bärig

KAC zieht mit Sieg gegen Jesenice am VSV vorbei

Kärnten
23.12.2009 09:55
Wunderbar! Gregor Hager legte den KAC-Fans am Dienstag einen Sieg unter den Christbaum, im Penaltykrimi fixierte er das 4:3 gegen Jesenice. Auch die Bären-Aktion war ein toller Erfolg – tausende Teddys flogen nach dem ersten KAC-Tor aufs Eis. So zieht der Meister erstmals an VSV vorbei, die Adler fassten beim 1:4 in Salzburg leider zum fünften Mal hintereinander Hiebe aus.

KAC – Jesenice 4:3 n. P. Nach 12:08-Minuten tauten die Fans erstmals auf, griffen in die mitgebrachten Säcke – und im Nu war nach dem ersten KAC-Tor durch Manuel Geier das Eis übersäht mit Tieren. Teddybären, Enten, Marienkäfer, Mickey Mäuse, alles erdenkliche lag da. Schiri Dostal schnappte sich zwei Bären und verstaute sie in der Kühlbox. Den Rest sammelten die  Nachwuchsspieler ein, minutenlang war das Match unterbrochen.  Der KAC verteilt die Teddys nun an bedürftige Kids.

Sonst taten sich die Rotjacken schwer, es fehlten sieben Mann. Und zwar die Besten. Neben Brandner, Brown, Schneider war auch Furey (gesperrt) out, Kalt hat eine Gripppe übersehen, Markus Pöck, Scholz sind beim U 20-Team. Das war klar zu sehen. Goalie Swette war der beste Mann am Eis. Das Schlusslicht führte gleich dreimal.

Im Powerplay war der KAC wieder schwach, vergab fünf Überzahl-Gelegenheiten, dafür glich Manuel Geier in Unterzahl aus. Das Craig-Tor war haltbar, erstmals drückte Mike vor seiner Familie (die Montag eintraf) ab. Die zwei Cousins retteten die Verlängerung.

Hundertpfund servierte Pirmann das 3:3. Im Penaltyrimi war Swette dann der Überhexer, wehrte viermal ab. Ganz anders KAC. Gregor Hager, der schon im Penaltykrimi in Graz das Goldtor schoss, war wieder top, ballerte KAC mit dem 10. Penalty erstmals an Villach vorbei.

Salzburg – VSV 4:1. Die Adler können einem wirklich leid tun. Sie fallen immer tiefer ins Loch. In Salzburg kassierte man bereits die fünfte Pleite in Serie. Das erste Drittel wurde wie üblich verschlafen, die Bullen führten nach sieben Minuten bereits mit 2:0. Dann  wachte man zwar auf, trotzdem war es zuwenig. Der Anschlusstreffer zum 1:3 (51.) kam zu spät. Villach sucht jetzt  nach einem Center – „wir haben bislang nur noch keinen Spieler gefunden, der uns weiterhilft“, gibt Boss Mion zu.

Drei Villacher konnten am Dienstag in Salzburg trotzdem lachen. Neben Marco Pewal standen ja auch zwei blutjunge Ex-Adler am Eis. Mit Georg Waldhauser gab ein 17-jähriger Villacher, der seit zwei Jahren in der Mozartstadt spielt, sein Bundesligadebüt. Verteidiger-Kollege Andreas Wiedergut (21) ist schon ein fixer Bestandteil der siegreichen Bullen.

von Christian Tragner, "Kärntner Krone"

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