Geteilt sind in der Bezirksstadt die Ansichten über das Radwegsystem. Pedalritter werden nämlich in vielen Abschnitten auf die Straße umgeleitet. Wie etwa vor der Neuen Mittelschule. Dort müssen die Schüler die letzten 150 Meter zwischen Autos und Bus fahren.
Ein durchgängiges Radwegenetz ist Ziel der Spittaler Stadtpolitiker. Weil es an Geld und an vielen Stellen auch an Platz für baulich getrennte Wege mangelt, wurde mittels Bildern und Pfeilen ein Leitsystem erstellt. Die Absicht, die City mit dem Drauradweg (R 1) und dem Lieserradweg (R 9) zu verbinden, wurde erfüllt. Die erwähnten Lücken fallen an neuralgischen Punkten leider negativ auf.
Lücke im Radweg bei NMS Spittal
Eine Lücke gibt es in der Ortenburger Straße: Schüler der Neuen Mittelschule fahren anfangs auf einem eigenen Radweg. Nach dem Kreisverkehr müssen sie für die letzen 150 Meter jedoch auf die Straße ausweichen. Viele Eltern sind darüber verärgert: „Links ist Gegenverkehr, rechts sind manchmal Busse, weil es dort Haltestellen gibt.“
Verkehrsreferent Stadtrat Franz Eder: „Das alles wurde von Fachleuten geplant und behördlich genehmigt. Mit gutem Willen auf allen Seiten darf nichts passieren.“ Auf der Homepage der Stadt könne man übrigens Kritik und Ideen einbringen.
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