Laut Bildungsreferent Uwe Scheuch und Landesschulratspräsident Walter Ebner werden im kommenden Jahr folgende Schulen mit einem Schulversuch starten: Hauptschule Hermagor, Möllbrücke, Spittal 1 bis 3, Greifenburg, St. Veit 1 und 2, Althofen, Brückl, Villach 2 und 3, Finkenstein, Nötsch, Moosburg, Ferlach sowie die Musik-Hauptschule Seeboden.
Für Ebner ist das aber erst "ein erstes positives Zwischenergebnis". Weitere Verhandlungen würden folgen, um die vorerst nicht genehmigten Standorte ebenfalls noch unterzubringen. Man habe die "Hoffnung auf eine Gesetzesänderung und eine Anhebung der Deckelung für Schulversuche noch nicht aufgegeben".
Derzeit ist im Gesetz eine Zehn-Prozent-Klausel verankert, die vorsieht, dass bundesweit maximal zehn Prozent der Pflichtschulen in NMS umgewandelt werden dürfen. Aufgrund dieses Limits wurden von den von den Bundesländer für das kommende Schuljahr eingereichten 357 neuen NMS-Klassen an 143 Standorten nur 197 Klassen an rund 60 neuen Standorten genehmigt.
Abgelehnt wurden Projekte in den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich und Tirol - in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Salzburg wurde allen Anträgen stattgegeben.
Höchstgrenze soll gehoben werden
Die SPÖ will die Höchstgrenze von zehn auf 20 Prozent anheben, um weitere Anträge genehmigen zu können. Die ÖVP hat dies aber abgelehnt. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hat zuletzt eine Frist bis 22. Jänner gesetzt - gibt es bis dahin keine VP-Zustimmung, bleibt es bei den bisher genehmigten NMS.
Symbolbild
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