Strahlende Kinderaugen gab es in Marz heuer schon einige Tage vor Weihnachten. Schließlich hatte Franz Steindl neben dem großen Scheck auch noch jede Menge Spiele und Bücher mit im Gepäck, als er die Wohngemeinschaft in Marz besuchte. 15 Mädchen und Buben aus zerrütteten Familien, in denen Gewalt an der Tagesordnung stand, fanden dort ein neues Zuhause.
Finanziert wird die Betreuung durch die Jugendwohlfahrt. Allerdings nur bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Danach sollen die Jugendlichen auf eigenen Beinen stehen. "Unmöglich", sagt Ziehvater Gerald Herowitsch, der sich große Sorgen um seine Schützlinge macht. Sein größter Traum: das alte Haus am Nebengrundstück zu renovieren. "Dort könnten die Großen wohnen, und wir könnten sie weiter mitbetreuen", so der Pädagoge.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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