"Unser Abwehrkampf hat sich also gelohnt", so FPK-Klubobmann Kurt Scheuch in einer ersten Reaktion. "Fekter hat einsehen müssen, dass es den Freiheitlichen in Kärnten ernst ist und wir alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft hätten, um ein Erstaufnahmezentrum und damit eine importierte Steigerung der Kriminalität in Kärnten zu verhindern", erklärte Scheuch.
BZÖ: "Kelch vorübergegangen"
"Wir haben erfolgreich massivsten Widerstand gegen Kärnten als Standort für das Asylzentrum geleistet. Damit ist dieser Kelch an den Kärntnerinnen und Kärntnern vorübergegangen", freute sich auch BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner.
Insgesamt hätten sich zehn Gemeinden aus Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland für das Projekt "Erstaufnahmestelle Süd" interessiert, erklärte Innenministerin Maria Fekter. Dass eine Erstaufnahmestelle in Kärnten am Widerstand der Landesregierung gescheitert sei, will sich die Innenministerin nicht unterstellen lassen.
Klar sei aber, dass sie gestalten wolle und sich deshalb für jenes Projekt im Burgenland entschieden habe, dass man auch umsetzen könne. Doch seit Bekanntwerden der Pläne ist auch im Burgenland der Aufschrei groß...
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