Es geht um Minuten:

Heuer schon das dritte Feuerinferno in Reisebussen

Die Flammen fraßen sich so schnell durch den Bus, die Gäste konnten nur noch ein paar Gepäckstücke in Sicherheit bringen! Auf der Westautobahn bei Oberwang konnten 39 Polen - wie in einem Teil unserer Mittwoch-Ausgabe berichtet - knapp ihr Leben retten. Es war heuer schon das dritte Inferno in einem Reisebus.

Der 34-jährige Lenker aus Polen stellte seinen Bus sofort am Pannenstreifen ab, als er gegen 21.15 Uhr die Flammen im Heck - also beim Motor - bemerkte. Die 38 Passagiere verließen zum Glück diszipliniert das Fahrzeug, mussten dann aber das meiste Gepäck im Kofferraum zurücklassen. „Der Bus stand in Minuten in Vollbrand“, berichtete der Fahrer später der Polizei.

Auto sicherer als Bus
„Beim Bus geht’s schneller als im Auto, weil sich die hinteren Sitze eigentlich direkt über dem Motor befinden. Beim Auto sind Motor- und Fahrgastraum besser getrennt“, erklärt Manfred Hübsch von der Brandverhütungsstelle.

Immer gelang Rettung
Experten schätzen den Bus trotz dieses neuerlichen Brandes als eines der sichersten Verkehrsmittel auf der Straße ein. Doch wie knapp es werden kann, zeigte sich am 1. Mai in Hallstatt, wo ein Reisebus im Tunnel Feuer fing und der Lenker (58) ihn gerade noch aus der Röhre und so sich und 27 Thailänder in Sicherheit bringen konnte. Fünf Tage später brannte dann auf der A 1 bei Stadt Haag ein Bus aus Eferding, 17 Insassen entkamen.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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Montag, 06. Dezember 2021
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