Bis 2.180 Euro Strafe

Scharfe Kontrollen gegen gefährliche Silvesterraketen

Oberösterreich
18.12.2009 16:49
Die Oberösterreicher jagen zum Jahreswechsel bis zu zwei Millionen Euro in die Luft – doch viele verstoßen dabei gegen das Pyrotechnikgesetz und riskieren so bis zu 2.180 Euro Geldstrafe. Fahndungsstreifen stellten bereits mehrere Raketenfans, die Silvesterkracher aus Tschechien importiert hatten. Weitere Kontrollen sind geplant.

"Bei 200 kontrollierten Autolenkern wurden 180 verbotene Sprengmittel – vorwiegend Großraketen, für die sie keine Bewilligung hatten – sichergestellt. Die privaten Importeure wurden angezeigt", berichtete Edmund Winter von der Sicherheitsdirektion.

Die gestellten Raketenfans hatten Weihnachtstouren im benachbarten Böhmen zum Kauf der Silvesterkracher genutzt – nur gelten in Tschechien andere Gesetze.

Strafwelle zu Silvester
Aber nicht nur jetzt im Straßenverkehr, auch zum Jahreswechsel wird die Einhaltung der Pyrotechnikgesetze streng kontrolliert werden, so Winter.

Beim letzten Jahreswechsel, zu dem Feuerwerkskörper im Wert von etwa zwei Millionen Euro in den oberösterreichischen Nachthimmel geschossen worden sind, wurden etwa 140 Organmandate ausgestellt und 184 Strafanzeigen erstattet.

Vor allem, wenn bei "sensiblen Orten" - wie Kirchen oder Spitälern - Kracher abgefeuert wurden.

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