Eigene Kinder getötet

Mutter googelte: „Wie begeht man perfekten Mord?“

Ausland
31.08.2018 17:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

„Die besten Wege um zu ersticken“ oder „Wie begeht man den perfekten Mord?“: Das sind nur zwei der morbiden Suchanfragen im Netz, die letztendlich zur Verhaftung einer zweifachen Mutter im US-Bundesstaat Alaska geführt haben. Stephany LaFountain wird beschuldigt, ihre erst 13 Monate alte Tochter im November letzten Jahres und deren vier Monate alte Schwester im September 2015 ermordet zu haben. Um den Verdacht nicht auf sich zu lenken, wählte die 23-Jährige den Notruf der Rettung selbst.

Das erste Baby war kerngesund und habe laut der Mutter einfach zu atmen aufgehört. Nachdem LaFountain selbst die Rettung verständigte, starb das Kind vier Tage später im Spital. Dass es sich um Mord handeln könnte, vermutete bislang niemand. Erst zwei Jahre später, nachdem das zweite Kleinkind starb, fiel der Verdacht der Kriminalisten auf die junge Mutter. Denn auch dieses Baby hörte scheinbar plötzlich zu atmen auf.

Schauderhafte Suchanfragen
 Forensische Teams brauchten nicht lange, bis sie fündig wurden. Am Computer der jungen Mutter fanden sie verdächtige Suchanfragen, die kurz vor dem Tod der beiden Kinder eingegeben wurden. „16 Schritte, um jemanden zu töten und nicht erwischt zu werden“, „Kann Erstickungstod nachgewiesen werden?“, „Wie erstickt man jemanden?“, waren nur einige der erschreckenden Ergebnisse, die die Ermittler fanden und am Mittwoch letztendlich zur Verhaftung von LaFountain führten.

Der 23-Jährige sitzt derzeit im Gefängnis von Fairbanks in Haft. Am Freitag soll sie vor Gericht.

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