In der Innenstadt stehen zahlreiche Busse mit italienischen Kennzeichen. Und auf dem Christkindlmarkt scheint die dominierende Sprache auch Italienisch zu sein. Fast jeder, der über den Neuen Platz bummelt, kommt aus unserem Nachbarland.
"Weniger los als in Lignano"
Doch wer näher nachfragt, merkt, dass nur einige schön dekorierte Standln mit Kunsthandwerk, Glühwein und Weihrauchduft unseren Besuchern nicht reichen. So stört diese unter anderem, dass die Geschäfte in der Stadt geschlossen haben. "Sämtliche Geschäfte haben hier sonntags geschlossen. Es ist ja noch trister als der Winter in Lignano!", meint Lorenzo Stalano aus Lignano.
Aber auch viele Gasthäuser scheinen nicht für den Besucheransturm gerüstet zu sein. Die meisten Restaurants haben am Sonntag geschlossen. Den Italienern bleiben so nur Snacks in den Cafés oder ein heißes Würstl auf dem Christkindlmarkt.
Ein weiteres Problem sei, so die Befragten, dass die Angestellten wohl Italienisch verstehen, aber nur Deutsch reden. Auch die musikalische Unterhaltung lässt zu wünschen übrig: "Es ist schade, dass die Geschäfte sonntags zu haben. Es fehlt außerdem stimmungsvolle Musik", bedauert Sandra Carminati aus Trevsio.
Aber nicht nur in Klagenfurt stehen die ausländischen Besucher vor diesem Problem. Auch bei Ausflügen zu anderen Christkindlmärkten steht man sonntags vor geschlossenen Läden.
"Kärntner Krone"
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