Die Männer (33 und 35 Jahre) waren mit dem Bus von Rumänien über Wien nach Italien unterwegs, wo sie – wie sie sagen – als Schwarzarbeiter zu Geld kommen wollten. „Die beiden waren allerdings so stark betrunken, dass sie der Chauffeur bei Villach einfach aus dem Bus warf“, berichtet ein Ermittler nach der Einvernahme der Täter.
Daher setzten die zwei Männer ihre Reise zu Fuß fort, stärkten sich bei einer Autobahnraststätte und streiften durch die Wälder. „Sie schliefen sogar im Wald und waren so dreckig, dass sie sich genierten, irgendwo hinzugehen“, so der Villacher Kriminalermittler Armin Götzenbrucker.
Einbruch in Schrebergarten-Häuschen
Schließlich stießen der 35-Jährige und sein 33-jähriger Komplize Mittwochabend auf eine Schrebergarten-Siedlung im Villacher Stadtteil St. Ulrich. Sie brachen drei Gartenhäuschen auf, in denen sie nach Bettwäsche, Kleidung und Lebensmitteln suchten.
Die Coups blieben jedoch nicht unbemerkt: Als die Polizei eintraf, flüchteten die Einbrecher abermals in den Wald. „Sie konnten aber von unserem Diensthund im Gestrüpp aufgestöbert werden“, erklärt ein Ermittler. Die Beamten vergleichen jetzt die DNA der Täter mit den Spuren, die bei anderen Einbrüchen in Kärnten gesichert wurden.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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