Mo, 10. Dezember 2018

Wollte Prinz tot sehen

29.07.2018 18:14

IS-Anhänger im Gefängnis mit Messer attackiert

Er plante einen Mordanschlag auf den britischen Thronfolger Prinz George und wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Jetzt wurde Husnain Rashid, ein Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat im Gefängnis in Großbritannien brutal von einem Mithäftling mit einem Messer attackiert.

Der Angriff im Strangeways-Gefängnis von Manchester wurde mit einem behelfsmäßigen Messer ausgeführt, berichtete der britische „Daily Star“. Ein Häftling habe eine Klinge an einer Zahnbürste befestigt. Damit habe der Insasse Rashid angegriffen und ihm eine große Wunde zugefügt, beginnend am rechten Ohr. Der Islamist wurde nach der Messer-Attacke ins Krankenhaus eingeliefert.

Nähere Angaben zu seinem Angreifer machte die Polizei nicht. Ein Gefängnissprecher sagte lediglich, der Vorfall werde untersucht. Ein Informant gegenüber dem Blatt: „Seine Zelle und der Flur, alles war voller Blut.“ Rashid sei der anonymen Quelle zufolge nicht gerade beliebt in der Haftanstalt. Mit Blick auf das geplante Attentat auf den damals vier Jahre alten Prinz George- unter anderem mit vergiftetem Eis -fügte der Mann hinzu: „So etwas tolerieren wir hier in Strangeways nicht“.

Islamist teilte Foto des Prinzen und Adresse der Schule im Internet
Rashid, ein arbeitsloser Web-Designer, war im vergangenen November festgenommen worden. Der Islamist hatte ein Foto des vierjährigen Sohnes von Herzogin Kate und Prinz William und die Adresse seiner Schule in der Nachrichten-App Telegram geteilt. Der zuständige Richter bei der Urteilsverkündung Mitte Juli: “Die Botschaft war klar: Sie gaben den Namen und die Adresse von Prinz Georges Schule an, ein Bild von Prinz Georges Schule und die Anleitung oder Drohung, dass Prinz George und andere Mitglieder der Königsfamilie als potenzielle Ziele angesehen werden sollten".

Raschid soll außerdem zu Anschlägen auf Fußballstadien aufgerufen haben. Darüber hinaus habe er nach Syrien reisen und sich dem IS anschließen wollen. Er arbeitete laut Anklage auch an einem Online-Magazin mit Tipps für potenzielle Einzeltäter, die Anschläge planen. Ein Gericht in London verurteilte den 32-Jährigen wegen Vorbereitung einer terroristischen Straftat zu lebenslanger Haft, mindestens aber 25 Jahren Gefängnis.

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