So, 21. Oktober 2018

Binnen 10 Jahren

30.07.2018 09:00

Drogendelikte stiegen um 133 Prozent in die Höhe

Die Drogenszene in Oberösterreich boomt: Innerhalb von zehn Jahren stieg die Zahl der Anzeigen um 133,3 Prozent, allein seit der großen Flüchtlingswelle vor drei Jahren um 49,8 Prozent. Jeder vierte ausgeforschte Dealer stammt aus dem Ausland, die meisten aus Afghanistan. Im Vorjahr wurden in Oberösterreich Drogen um 4,2 Millionen Euro sichergestellt.

Laut jüngster Statistik stiegen Drogenanzeigen in Oberösterreich von 3297 im Jahr 2008 auf 7692 im Vorjahr, also um 133,3 Prozent - siehe auch Grafik. Und so verteilen sich die Aktivitäten der bei uns lebenden Volksangehörigen:

 Oberösterreicher handeln vorwiegend mit Substitutionsmedikamenten und Benzodiazepinen, besorgen die Drogen im Darknet, aus Bayern und Tschechien.

Albaner dealen bei uns vorwiegend mit Cannabiskraut, Kokain und Heroin.

Serben holen über die Balkan-Route Heroin und Kokain nach Oberösterreich.

Türken handeln in Kleinstmengen mit Methamphetamin, im Vorjahr konnte aber ein Schmuggel-Lkw mit 400.000 Stück Ecstasy-Tabletten  abgefangen werden.

Afghanen dealen bei uns vorwiegend mit Cannabis und Methamphetamin. Diese Tätergruppe ist besonders gut vernetzt, agiert in den Linzer Schutzzonen.

Westafrikaner dealen hierzulande mit allen illegalen Suchtmitteln, Nigerianer sind da führend beim Cannabishandel.

Dominikaner beliefern die Drogenszene bei uns mit Kokain aus Südamerika.

Strengeres Vorgehen

FP-Klubobmann Herwig Mahr fordert nun ein noch strengeres Vorgehen gegen die Drogenbanden.

 krone.at
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