"Auf Grund der gefährlichen Tollwutsituation in Italien müssen wir in der Gemeinde Lesachtal eine sofortige Notfalls-Verteilung der Tollwutköder durchführen", begründet Landesrat Josef Martinz das rasche Reagieren. Daher wird am Samstag und Sonntag der Hubschrauber starten, insgesamt werden 21.600 Köder abgeworfen, alleine im Lesachtal sind es 4.700 Impfköder.
Die Tollwut ist in Italien im Oktober 2008 erstmals im Resiatal aufgetreten. Die Seuche hat sich aber heuer über die Impfgürtel Italiens hinaus ausgebreitet. Nun hat sich überraschend ein Seuchenherd im Raum Belluno entwickelt. Martinz: "Dieser Herd liegt außerhalb der Impfzonen Italiens und die betroffenen Gemeinden grenzen bereits an Osttirol. Zuletzt wurden sechs Fälle um Belluno gemeldet."
Zusätzlich zum Lesachtal werden die Impfköder in allen, an Italien grenzenden Gebieten Osttirols abgeworfen. Hundebesitzer sind aufgerufen, die Vierbeiner an die Leine zu nehmen, um ein Verschlucken der Köder zu verhindern.
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.