Den Abwägungsprozess, der im Jahr 2007 zum Kauf der Bank geführt habe, könne man "nicht mehr auf Punkt und Komma nachvollziehen". Hauptargument für den Kauf sei die Furcht gewesen, einen Marktzugang Richtung Osteuropa zu verlieren.
Die BayernLB hatte die frühere Kärntner Landesbank im Jahr 2007 für 1,7 Milliarden Euro gekauft. Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt jedoch bereits gegen den früheren BayernLB-Chef Werner Schmidt, weil dieser Kaufpreis möglicherweise zu hoch war.
Fahrenschon hat Vorwürfe der Opposition entschieden zurückgewiesen, er habe einen brisanten Prüfbericht zum Kauf der maroden Bank Hypo Alpe Adria durch die BayernLB zurückgehalten. Er habe gegenüber dem Landtag "an keiner Stelle gemauert", sagte der Minister.
Fahrenschon widersprach zudem Berichten, dass Wirtschaftsprüferin Corinna Linner zu dem Schluss komme, dass der Kauf der Hypo Group im Frühjahr 2007 übereilt und überteuert gewesen sei. Linner habe diese Einschätzung in ihrem ersten Bericht - nach ausführlichen Beratungen im Verwaltungsrat der BayernLB - revidiert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.