Mi, 22. August 2018

Innsbruck

16.07.2018 19:13

Schwimmer im Inn löste Großeinsatz aus

Für Trubel sorgte ein 34-jähriger Slowene am Montag in Innsbruck. Der Mann legte die Strecke Hatting-Innsbruck schwimmend zurück. Ein Passant glaubte allerdings einen Ertrinkenden im Inn gesehen zu haben und alarmierte die Rettungskräfte. 

Ein Großaufgebot an Rettungskräften gab es am Montagnachmittag in Innsbruck. Gegen 16 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, er habe einen ertrinkenden und ganz in schwarz gekleideten Mann im Wasser gesehen. Er filmte die Szene mit seinem Handy - eine groß angelegte Suchaktion folgte. „Die Wasserrettung Innsbruck, die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr, Rettung, Notarzt, ein Rettungshubschrauber und zwei Streifenwagen rückten sofort aus“, schildert ein Pressesprecher der Polizei.

Großes Bedauern
Der Mann stieg in der Zwischenzeit auf Höhe der Karwendelbögen aus dem Wasser - pumperlgesund und bekleidet mit einem schwarzen Neoprenanzug. Die Polizei klärte den 34-Jährigen schließlich über die Suchaktion auf. „Der Mann bedauerte sehr, einen solchen Einsatz ausgelöst zu haben“, heißt es von Seiten der Polizei. Die Berufsfeuerwehr wird den Einsatz nicht in Rechnung stellen. Strafbar habe sich der Mann offenbar auch nicht gemacht, so der Polizeisprecher.

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