Man sei "enttäuscht", hieß es auf dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Während sich die Uni-Leitung bewegt habe und konkrete Lösungsvorschläge gebracht hätte, würden sich die Besetzer nicht bewegen.
Der Lösungsvorschlag beinhaltete, den Protest in einen kleineren Hörsaal zu verlegen, wo der Uni-Betrieb nicht weiter gestört werde. Darüber haben die Studierenden im Plenum abgestimmt und mit 70 zu 51 Stimmen und 15 Enthaltungen abgelehnt. Gleichzeitig luden sie allerdings Rektor und Senat zu einem inhaltlichen Gespräch "losgelöst vom ursprünglichen Angebot" ein.
80.000 Euro Kosten
Die Kosten durch die Blockade des größten Hörsaales der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (SOWI) belaufen sich bisher auf rund 80.000 Euro, bezifferte Uwe Steger, Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit, am Mittwoch die Summe.
Um den Vorlesungsbetrieb aufrecht zu erhalten, müssen Räumlichkeiten außerhalb der Universität angemietet werden. Weil die SOWI auch in der Nacht geöffnet bleibt, sei außerdem zusätzliches Wachpersonal notwendig. Die SOWI Aula ist seit 29. Oktober besetzt.
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