Di, 16. Oktober 2018

Klagenfurter Firma

14.07.2018 09:04

Kärntner Software für Bienenzüchter in Neuseeland

Australien bis Sambia: Die Software der Kärntner Firma Geolantis steht weltweit vor allem zur Ortung von Leitungen im Einsatz. Jetzt setzen auch Imker in Neuseeland auf die Programme, um ihre Bienenstöcke in der Wildnis wiederzufinden.

Durch das gekonnte Aufspüren von Nischen haben sich die Softwarelösungen von Geolantis zum Exportschlager entwickelt. Mittlerweile stehen die Lösungen in 25 Ländern bei mehr als 250 Kunden im Einsatz.

Das Kerngeschäft der Klagenfurter ist das Vermessen von Kabel- und Leitungsnetzen. Geschäftsführer Michael Pegam: „Viele Betreiber von Leitungsnetzen wissen nicht genau, wo die Infrastruktur verlegt ist. Das kann bei Störfällen und Sanierungsarbeiten zum Problem werden. Unsere Software dient der technischen Dokumentation. Auch das Auftragsmanagement läuft über das Programm.“

Mit GPS auf Bienensuche
Das neueste Projekt der Softwareschmiede ist die Dokumentation von Bienenstöcken in Neuseeland. Pegam: „Die Stöcke werden mit einem Barcode versehen und ihre Position wird per GPS dokumentiert - damit die Imker sie nach Monaten auch wieder finden.“

Expansionskurs in USA und Australien
Das 2008 gegründete Unternehmen wird gemeinsam mit Klaus Kienzl geführt und wurde dieses Jahr mit dem Exportpreis ausgezeichnet. Derzeit ist die Softwarefirma vor allem in den USA und Australien auf Expansionskurs. In Down Under konnten sogar die Betreiber einer Uranmine als Kunden gewonnen werden.

Landwirtschafts-Projekt
Die Cloud-Plattform von Geolantis wird derzeit auch in Südafrika verwendet. Bei den Vorarbeiten zu einem großen Landwirtschaftsprojekt werden Daten über die lokale Bevölkerung erhoben. Ziel des Vorhabens ist es, Einheimische als selbstständige landwirtschaftliche Unternehmer zu integrieren.

Thomas Leitner
Thomas Leitner

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