Sandstürme sind im US-Bundesstaat Arizona keine Seltenheit, doch was sich am Montag östlich der Stadt Yuma abgespielt hat, war beeindruckend. Dort tobte ein sogenannter Habub, ein Sandsturm, der Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen und Sand bis in eine Höhe von knapp einem Kilometer aufwirbeln kann. Fotografen und sogenannte Storm Chaser (Sturmjäger) machten faszinierende Aufnahmen dieses Naturphänomens.
Wie eine Walze rollte der gewaltige Sandsturm über die Steppenlandschaft im Süden von Arizona und „verschluckte“ einfach alles - Straßen, Autos, Gebäude und Bäume. Der erfahrene Sturmjäger Mike Olbinski verfolgte den Habub und konnte faszinierende Aufnahmen des Schauspiels machen (siehe Video unten). „Es war enorm, aber auch ziemlich gefährlich“, wurde er in US-Medien zitiert.
Auch der Fotograf Jesse Watson fotografierte den Sandsturm und stellte die Bilder zu einem eindrucksvollen Zeitraffer-Video zusammen, das er auf Facebook veröffentlichte (siehe unten).
In den Vereinigten Staaten kommen Habubs vor allem in den Trockenregionen und Präriegebieten von Texas, Arizona und New Mexico vor.
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